Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Musikbühne.

Was habe ich den heute für Euch im Programm. Eine wirklich bunte Mischung, die von Jazz über Soundtracks nach leicht elektronischer Musik reicht. Von daher hatte ich zuerst mit dem Gedanken gespielt die heutige Musikbühne „Misch-Masch“ oder bunte Vielfalt zu nennen. Aber ich muß ja nicht jeder Sendung einen Untertitel nennen. 🙂

Los gehts mit dem Künstler „Vate“. Aus seinem Album „V1.0 + Intercortes“ spiele ich die Stücke „Ultras“ und „Disciplina“. Der seltsame Albumtitel bedeutet: Beinhaltet die zwei CDs plus Heaven says Move und Trip to Ensenada. Was genau mit den beiden CDs gemeint ist, erschließt sich mir nicht, da die Inhaltsangabe zu diesem Album zur Hälfte in Spanisch und zur Hälfte in Englisch ist. Kann ich also nichts zu sagen, leider.

Schön ist das er zu jedem seiner Stücke auf Jamendo eine kurze Erklärung geschrieben hat. So erhält man ein wenig Hintergrundwissen, allerdings nur zur Hälfte, den die hälfte der Texte ist in Spanisch, der Rest in Englisch. Wen es interessiert, der kann sich weitere Infos auf seiner Webseite anschauen, die praktischerweise nicht in Spanisch sondern in Englisch gehalten ist.

Vate Ultras und Disciplina
» Vate auf Jamendo
» Vate Webseite

Jetzt machen wir einen großen Sprung in die Welt der Soundtracks, denn die sind auf Jamendo auch gut vertreten. Aus dem Album „Aeon 2“ von „Celestial Aeon Project“ möchte ich euch den Titel „Secret Garden“ präsentieren. Celestial Aeon Project ist ein 1 Mann Projekt des Finnen Matti Paalanen. Ein Soundtrack Projekt mit dem Feeling von Fantasy-Welten, das den Fußstapfen von Komponisten wie Jeremy Soule, Nobuo Uematsu und Danny Elfmann folgt. Produziert wird im Heimstudio mit virtuellen Instrumenten und Benutzerbibliotheken. Die Soundlandschaften sind meist Nostalgisch und Modern.

Ursprünglich einmal als einfache Hintergundmusik für Pen&Paper Rollenspiele gedacht, entwickelte sich seine Musik weiter, wurde dann intensiver in seinem Musikspektrum und Variationen. Das wurde zusehendst von RPG-Spielern und Gamemastern anerkannt. Es klingt ja auch wirklich gut, mir aber auf Dauer ein wenig zu deprimierend, da ich bisher nichts wirklich fröhliches gehört habe. In der Richtung würde ich mir da schon mehr wünschen.

Celestial Aeon ProjectSecret Garden
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Noch mal wieder was in Richtung Jazz. „Antony Raijekov“ mit „Don-ki-Not“ aus seinem Album „Jazz U“. Antony Raijekov ist ein bulgarischer Musiker, der in diesem Bereich seit 1991 tätig ist. Er studierte Jazz Piano am Wiener Konservatorium, bevor er Klassisches Klavier in Sofia, in Bulgarien studierte. Für diverse Theateraufführungen schrieb er die Musik: Fireplace, NichtSounds, Return, etc.

Er war in verschiedenen bulgarischen Bands Mitglied: POPARA, Acoustic Sound Lab. und arbeitete mit Musikern wie V.DIKov. Zur Zeit wohnt er wieder in Wien. Für seine Musik konnte er einige Preise erringen. Welche könnt Ihr bei jamendo nachlesen oder auf  seiner Webseite. Einige Rezensenten bemängelten die etwas langweiligen Kompositionen, aber ich denke das liegt wie immer im Auge des Betrachters.

Antony RaijekovDon-ki-Not und Lightout
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» Antony Raijekov Webseite

Zum Abschluß wieder ein völliger Richtungswechsel in der Stilrichtung und dem Sound. Zur Abwechslung mal was aus deutschen Landen. C.A.M.P. ist ein Musikprojekt von Eduard Söllner. Mehr schreibt er im Grunde nicht. Wenn man seine Webseite besucht, dann hat man schon das Gefühl es mit einem Künstler zu tun, der Musik und allerlei andere Dinge macht. Der Titel „A Hot Day’s Refresh“ aus seinem Album „NEW WORLD“ hat jedenfalls was grooviges, wenn ich das mal so ausdrücken darf.

C.A.M.P.A Hot Day’s Refresh
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» C.A.M.P. Webseite